Weniger Unstimmigkeiten. Mehr Gelassenheit bei der Abrechnung.
Der Kontext
Bisher unterschied MedLink zwei Arten von Abrechnungsanomalien: solche, die den Klienten betreffen, und solche, die Tätigkeitsberichte (Leistungen) betreffen. Beide verhindern die Rechnungsstellung.
Ein Teil der Unstimmigkeiten betraf jedoch eine andere Ebene: die Spitex-Organisation selbst – eine fehlerhafte MediData-Vertragsnummer, eine fehlende IBAN, ein nicht konformes ZSR-Nummern-Format. Diese Fälle wurden zwar bereits behandelt, waren aber über die Klientenliste verteilt: Eine einzige Ursache konnte sich auf mehrere Zeilen auswirken, was die Diagnose etwas erschwerte.
Die Lösung
Bei jedem Periodenabschluss prüft MedLink die von der Spitex übermittelten Daten. Erkannte Anomalien werden in der RE@05 auf einer einzigen Zeile zusammengefasst: ein zentraler Einstiegspunkt, um sie zu identifizieren und zu korrigieren.
Ausgefeilte Prüfmechanismen
Die Überprüfungen wurden ebenfalls erweitert: von den Bankverbindungen (Postkonto oder IBAN je nach Abrechnungsart) über die offiziellen Identifikatoren (EAN, ZSR-Nummer, MediData-Vertragsnummer) bis hin zum eKARUS-Transporteur und den Angaben zur Organisation.
Auf Klientenseite ergänzen zwei neue Kontrollen das System: die Formatgültigkeit der EAN und der ZSR-Nummer des verordnenden Arztes sowie die EAN der Krankenkasse.
Was das konkret bedeutet
für die administrativen Teams im Alltag:
- eine klare Übersicht der Unstimmigkeiten (bzw. fehlenden Daten), gebündelt dort, wo sie hingehören;
- Einstellungen, die frühzeitig im Prozess validiert werden;
- Kontrollen, die alle Beteiligten einschliessen: die Spitex, die Ärzte und Krankenkassen;
- mehr Eigenständigkeit bei der Korrektur – auf einer verlässlichen Grundlage.
Eine Abrechnung, die läuft, weil jede Information im richtigen Moment geprüft wurde.
🔗 Dieser Artikel knüpft an eine frühere Vorstellung des Themas Abrechnungsanomalien an. Den Hintergrund und die Grundlagen finden Sie im vorherigen Artikel hier.
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